Donnerstag, 24.08.2017
Mein schönstes Wohnungsmarkterlebnis

Wie ich einmal fast dein doofes Ikea-Regal gekauft hätte

Ah, Umziehen. Klar, nervig und teuer und so. Aber eine leere Wohnung, so viel neuer Raum mit Platz für neue Ideen und neue Möbel und neue Dinge, schon schön. Gleich mal bei etsy gucken, was ich da… Ach nee, stimmt ja, das lässt der Wohnungsmarkt ja mittlerweile gar nicht mehr zu. Obwohl es eigentlich aussah, als würde jetzt alles besser werden – endlich keine leidigen Makler-Gebühren mehr, weil Bestellerprinzip, hurra, zwei Monatsmieten gespart für dieses halsabschneiderische Geschäftsgebahren! Nun bin ich nach 13 Umzügen zwar eine Veteranin, stehe jetzt aber doch sehr unvermittelt vor Nummer 14. Aber gut, wird schon kein Problem sein. Okay, Wohnungen gibt es in erster Linie für solvente Studierende (20qm für 580 Euro kalt) und für solvente Kleinfamilien (70qm für 1650 kalt). Und sicher, heißt man mit Nachnamen Khwakhuzi statt Müller oder Molch oder ist Inhaberin von mehr als einem Kind oder Hund, kann man es eh vergessen (gibt ja auch schöne Wohnungen im Vorort, muss ja nicht jedermann in Ehrenfeld wohnen). Wird schon gut gehen, ich hab mir schließlich brav alle Unterlagen zusammengesucht – eine Kopie des Arbeitsvertrags, eine Kopie des Personalausweises (Vorder- und Rückseite), eine aktuelle Schufa-Auskunft, eine Kopie der letzten drei Gehaltsabrechnungen, eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung meines aktuellen Mieters, eine ausgefüllte Selbstauskunft (Spiele ich ein Instrument? Rauche ich? Wie lautet die Telefonnummer meines aktuellen Vermieters? Seit wann bin ich bei meinem Arbeitgeber beschäftigt? Plane ich, mir ein Tier anzuschaffen? Besitze ich Vermögen in Geldwerten oder gar Immobilien?). Okay, das System ist zwar unmenschlich, aber berechenbar. Womit ich nicht gerechnet hatte: die verfickten Möbeldrücker!

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