Dienstag, 25.07.2017
Big Ballermike

“Jetzt leben wir unseren Dream!” Begegnung mit Big Ballermike

“Die Klapperschlange”, “Rambo”, “Terminator”, “Universal Soldier” … Der Actionfilm der 80er besaß eine ganz eigene Vision des Begriffs Power. Muskulöse Typen verrichteten dabei auch künstlerische Aufgaben, Bodybuilder wurden Schauspieler. Das Ergebnis: Mal so, mal so – aber immer mit Schleife auf die Glocke. Der Kölner Big Ballermike hat sich mit seinem Partner Gianni La Bamba jener Zeit und jenem Prinzip von musikalischer Seite gewidmet. Eine unglaubliche Inszenierung zwischen realem Pumper-Dasein und großflächiger Überzeichnung ist das Ergebnis. Linus Volkmann hat dem “Last Action Hero” ein paar Fragen geschickt. Damit niemand von Euch später sagen kann, er hat von all dem hier nichts gewusst!

Wann ging es bei dir los mit der Musik, wann mit Big Ballermike?
Als Big Ballermike kann man nur geboren werden. Musik hab ich circa 2011 zum ersten Mal gemacht, in den ersten Schritten noch mit einer Punkrock Band, Grüße an Toto und Gigi an der Stelle! Dank Synthesizer Robot Gianni La Bamba wurde dann ab 2014 aus meiner Vision das Material das man heute von uns kennt – jetzt leben wir unseren Dream!

Und was hat dich eigentlich für den exzessiven Workout motiviert, gab’s da einen Schlüsselmoment?
Der erste Funke bezüglich Pumpen sprang über als ich das erste Mal die Szene im Film „Predator“ sah, als Alan “Dutch” Schaefer mit Dillon abklatscht… „Dillon, you son of a bitch!“ – eine der besten Filmszenen aller Zeiten. Danach will eigentlich jeder Mensch sofort pumpen.

Was steht aktuell musikalisch an? Arbeitest du an einem Album oder geht es eher um einzelne Songs und Gigs?
Nachdem wir letztes Wochenende vier Shows im Akkord in Köln abgerissen haben machen wir live eine kleine Pause und schreiben nur neue geile Songs und planen neue kranke Videos. Album ist auch in Arbeit, dauert aber noch etwas – wir suchen hierfür noch geeignete Features und Supporter für einzelne Songs by the way. Arbeitstitel für neue Songs sind unter anderem „(I wanna) High Life“, „Pump dat Metall“ und „Dr. Koksenstein”. We can’t slow down!

Welche Rolle spielt Köln selbst für dich und deine Actionfigur Big Ballermike? Wäre für sowas nicht Berlin eine Option?
Was wir machen würde nirgendwo außer in Köln funktionieren, weder Berlin noch Mallorca oder sowas kämen für uns in Frage. Unsere Musik hat schon immer einen Bezug zu Köln und zum Rheinland – daran ändert sich nix. Über Berlin weiß ich ja gar nix, außer dat da mal ne fette Mauer stand. In Köln kenne ich tausende von geilen Stories, die meisten davon selbst erlebt. Expansion ist kein erklärtes Ziel von uns, jedenfalls nicht mit unseren Songs. Ich würde nie aus Köln weggehen, außer in die USA!

14203028_1240606206000030_629408129_o

Verlagssitz
Kaput - Magazin für Insolvenz & Pop Aquinostrasse 1 | Zweites Hinterhaus, 50670 Köln | Germany
Team
Herausgeber & Chefredaktion:
Thomas Venker & Linus Volkmann
Autoren, Fotografen, Kontakt
Advertising
Kaput - Magazin für Insolvenz & Pop
marketing@kaput-mag.com
Impressum – Legal Disclosure
Urheberrecht /
Inhaltliche Verantwortung / Rechtswirksamkeit
Kaput
Kaput - Magazin für Insolvenz & Pop ist eine Publikation des Verlagshauses Kaput.