Dienstag, 22.08.2017
Björk - Revisited

“Ich versuche Vergebung zu finden.”

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Collage: Sarah Szczesny

Die Angst vor Veränderungen ist das große Hemmnis, welches früher oder später fast jede KünstlerIn einmal erwischt. Der isländischen Popmusikerin Björk jedoch ist es bislang immer gelungen, dieser Falle zu entgehen. Wie gut, das kann man ab Sonntag im New Yorker Museum of Modern Art nachvollziehen, wo eine große Ausstellung (die bis zum 7. Juni läuft) sich dem Gesamtkunstwerk Björk widmet. Innerhalb der Show debütiert auch der neue Videoclip zu dem Song “Black-Lake” aus ihrem aktuellen Album “Vulnicura”.

Bei “Vulnicura” handelt es sich um ein klassisches Trennungsalbum – Björk verarbeitet darauf das Ende ihrer Ehe mit dem Künstler Mathew Barney und erlaubt tiefe Einblicke in ihr persönliches Gefühlsleben. Insofern erinnert es an ihr 2004 veröffentlichtes Album „Medúlla“ (das sehr experimentell angelegt war und nur auf Mundlauten basierte), zu dessen Veröffentlichung sie mit Thomas Venker bereits über ihre Beziehung zu Barney sprach.

Ich habe neulich deinen Sohn mit seiner Band live auf dem Airwaves Festival in Island gesehen. Was bedeutet es dir denn, dass er auch Musik macht?
Ich fühle mich da schon ein bisschen geehrt. Er ist gerade als Austauschstudent unterwegs. Es ist gut, dass er nach all den Jahren des Reisens mit mir noch Lust dazu hat – ich habe es also doch nicht übertrieben mit ihm. Er kommt heute auch noch nach Berlin, um sich mit mir zu treffen. Ich freue mich schon sehr.

Jetzt dreht sich ja langsam alles um. Früher war er immer dabei, und nun kannst du dich glücklich schätzen, ihn mal zu sehen zu bekommen. So lief es ja auch bei uns und unseren Eltern ab.
Ja, ich hätte nie gedacht, dass es mir was ausmachen wird. Weißt du, als ich von zu Hause weg ging, war ich gerade mal 14. Für mich war damals klar: “Es reicht. So kann es nicht weitergehen. Ich muss mein eigenes Ding machen.” Meine Mutter wollte mich damals natürlich nicht ziehen lassen – und hat mich auch mit Gewalt wieder zurückgeholt. Was war das ein Drama, als ich mein erstes Appartement gemietet habe. Und deswegen habe ich mir geschworen, dass mir das mit meinem Baby nicht passieren wird, dass ich nicht so besitzergreifend sein werde. Ich wollte ihn ziehen lassen. Aber jetzt, da es mir passiert, ist es schon beängstigend. Ich weiß ja nicht, ob du auch ein Baby hast?

Nein.
Okay, wenn du mal eines haben wirst, dann wirst du neben dem Schmerz des Loslassens aber auch bemerken, dass es ein schöner Moment ist, wenn das Baby dich mit 16 nicht mehr braucht. Und trotzdem willst du natürlich dein Baby für immer haben. Die Natur sagt uns nun mal nicht, dass wir das Baby ziehen lassen sollen. Das müssen wir schon selber machen. Zumal es ja auch schön ist, wenn dein Baby nach all den Jahren noch immer gerne mit dir abhängt.

Aber dafür hast du ja noch dein neues, zweites Kind. Gratulation übrigens. Was ich mich ja als jemand, der kein Kind hat, immer frage: Wie viel von diesem Klischee stimmt, dass sich das Kinderkriegen massiv auf alles auswirkt – und somit auch auf die Kunst.
Für mich fühlt sich das nicht so an. Aber ich denke auch, dass das an meiner isländischen Herkunft liegt. Wir sind eher oldschoolig. Ich komme aus einer sehr großen Familie mit drei Brüdern und drei Schwestern, wobei ich die Älteste bin. Ich hatte also immer Kids um mich rum, sodass es nicht das große Ereignis war, als ich plötzlich ein eigenes hatte. Ich erinnere mich, dass wir immer mit all den Kindern Camping gefahren sind – und trotzdem haben wir immer normal gearbeitet. Die Frauen auf Island sind sehr stark. Es ist also nicht so, dass wir aufhören zu arbeiten, wenn wir ein Kind bekommen.

Ich dachte auch eher, dass es den eigenen künstlerischen Blick fokussiert. Dass es vielleicht deshalb oft der passende Moment für einen Stilwechsel ist.
Mmmmh. Da ist was dran. Wobei ich mein erstes Kind ja mit 20 bekommen habe. Und nun, wo das eine sich löst, kommt das andere. Insofern ist da eine Kontinuität. Aber ich spüre eine große physische Veränderung. So eine Schwangerschaft ruft einem den eigenen Körper stark in Erinnerung. Was großartig ist. Man spürt plötzlich seine Muskeln ganz anders. Mit 20 nimmt man das nicht so wahr, aber jetzt: Jeden Tag passieren 57 Wunder – und dann hat man dieses große Ding in sich und schenkt ihm das Leben. Mir ging es so, dass ich mich plötzlich gar nicht mehr als die alles schöpfende Sängerin gesehen haben, sondern viel mehr meinen Körper als schöpfende Instanz.

Das ist dann auch der Grund, warum sich auf dem Album einige Songs mit der Natur beschäftigen? Für mich haben sich aus den Texten auf “Medúlla” zwei Stränge ergeben: der Mensch in Relation zur Natur und die Rolle der Frau in all ihren gesellschaftlichen Verflechtungen, wobei es bei dir ja meistens um Zweierbeziehungen geht.
Oh ja. Ich habe mich stark mit Dingen wie Großzügigkeit beschäftigt. Jeder sagt ja immer, dass Männer grausam seien, sehr auf das Verteidigen ihres Terrains ausgerichtet, dass aber Frauen, Mütter, die netten seien. Aber ich bin … [lacht] Nein, im Ernst: Vielleicht ist das ja alles doch nicht so einfach mit den Zuordnungen. Ich würde mich schon als besitzergreifend beschreiben, wenn es meinen Sohn betrifft. Wenn man schwanger wird, ist es ein Leichtes, alles andere auszublenden und nur noch eins zu sein mit seinem Baby. Das ist dann nicht unbedingt eine gelebte Großzügigkeit, sondern auch Egozentrik. Es geht dabei um Fragen der Macht und Kontrolle – viele Mütter wollen nicht, dass ihre Kinder andere Leute mögen. Sie sollen sich nur auf sie beziehen – womit wir wieder bei Territorialansprüchen wären.

Verstehe. Aber es ist ja schon so, dass du in vielen Songs die Frau als das gebende Wesen skizzierst (“Pleasure Is All Mine”), das zwar hinterfragt, wo die Grenzen der Toleranz sind (“Where Is The Line”), die aber auch ihren Partner an eine andere übergibt (“Sonnets/Unrealities XI”) – das ist ja schon eine defensive weibliche Rollendefinition.
“Where Is The Line” handelt von einem männlichen Verwandten von mir, nicht von meinem Freund. Es ist also aus der Sicht eines Mannes geschrieben. “Pleasure Is All Mine” hebt es als eine Stärke hervor, wenn man viel geben kann. Wenn du ein Kind aufziehst, wirst du selbst durch das gebende Moment immer stärker – hier kommt auch wieder die Frage der Territorialität zur Geltung. Mir geht es gar nicht darum, das zu kritisieren. Es ist eine gute Sache. Wenn du auf der Straße eine unglückliche Frau siehst, dann liegt es daran, dass sie niemanden hat, dem sie etwas geben kann. Ich empfinde Großzügigkeit als etwas wirklich Gutes. Was “Sonnets/Unrealities XI” angeht: Es ist ein Gedicht von E.E. Cummings. Der Text ist also vom anderen Geschlecht geschrieben worden. Es singt in dem Stück ein Mann zu einer Frau – ich habe das umgedreht.

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Collage: Sarah Szczesny

Das wollte ich fragen. Der Text im Booklet passt nämlich nicht mit dem gesungenen zusammen. Ich dachte schon, hier wird es etwas progressiv-bisexuell oder gar genderesk.
Nein. Es geht einfach nur darum, dass man jemanden trifft, den man wahnsinnig liebt: die Liebe seines Lebens, aber plötzlich ist man nicht glücklich, sondern all die seltsamen Gedanken schwirren einem durch den Kopf. Eigentlich ist alles perfekt, und du solltest es genießen, da du es so lange wolltest, doch stattdessen fragst du dich immer, wann es endet. Das ist so dumm. Aber das ist gar nicht so selten. Viele Leute denken plötzlich darüber nach, was in zehn Jahren ist, malen sich aus, dass der Partner dann jemand anderes trifft … Und dann muss ich mich darauf vorbereiten, meinen Partner an den anderen zu übergeben. [lacht]

Stimmt. Wenn sich die Leute mal auf so eine perspektivische Nachdenklichkeit in Umweltfragen einlassen würden. Da will sich keiner mit der Endlichkeit von Ressourcen et al. beschäftigen. Bei ihren Beziehungen ist ihnen die Begrenztheit gegenwärtiger, bewusster – und das oft ganz ohne Anlass.
Da es für sie realer ist. Deswegen nannte E.E. Cummings es wohl “Unrealities”. In seinem Gedicht ist erst alles perfekt: Beide lieben sich. Und dann ist es für sie plötzlich so, als müssten sie mit einer chinesischen Vase über den Highway laufen, und sie denken die ganze Zeit nur daran, dass sie sie fallen lassen.

So eine pessimistische Denke sorgt nach einiger Zeit ja auch immer dafür, dass die Dinge wirklich kaputt gehen.
Yeah. Da ist was dran. Als ich gerade dabei war, selbst von dem Gedanken besessen zu werden, schrieb ich den Song zu seinem Gedicht – und mein Gehirn hat mit den dummen Gedanken aufgehört. Ich denke nicht mehr so. Ich hatte nur noch den Gedanken: Wann werde ich die chinesische Vase fallen lassen? Aaaaahhh.

Bist du generell so?
Nein, das ist eigentlich nicht meine Natur. Gut, dass es so leicht behebbar war. Ich empfehle also meinen Song als Behandlung, wenn du dumme Gedanken in deinem Kopf hast. Man sollte sich auf die wirklichen Probleme konzentrieren und nicht unnötige neue aufmachen. [lacht]

Wen sprichst du denn in “Show Me Forgiveness” an?
Ich rede mit mir.

Und vergibst du dir am Ende?
Sagen wir es so: ich versuche Vergebung zu finden.

Lass uns noch mal kurz auf das Klischee mit der Geburt und ihren Auswirkungen zurückkommen: Das Album klingt ja schon sehr anders als die Vorgänger. Ich empfinde es als sehr konsequente Entscheidung, die Dynamik deiner Arbeit mehr ins Künstlerisch-Experimentelle zu lenken, es dem Hörer nicht wirklich leicht zu machen.
Ich habe das genauso gesehen – aber das Seltsame ist, dass ich bei der Entstehung von “The Vespertine” ähnlich dachte, als jeder Song ein Mosaik aus bis zu 40 Micro-Beats wurde, doch viele der Elektronik-Nerds haben das Album gemocht. Das hat mich natürlich sehr gefreut. Bei “Medúlla” ging es mir ähnlich – und wiederum bekomme ich auch von Leuten, die eigentlich normale Sachen hören, positives Feedback. Ich denke, es liegt an der menschlichen Stimme, sie versteht jeder, sie holt jeden ab. Wobei es wie gesagt eine große Überraschung für mich ist. Aber da das Album noch nicht draußen ist, ist es das Feedback eines kleinen Zirkels. Ich bin gespannt, was die anderen denken.

Womit wir wieder bei dem Natur-Strang wären. Diesmal sind die Stimmen allgegenwärtig und nicht mehr die Elektronik.
Ich war mir selbst bis Januar nicht sicher, welchen Weg das Album einschlagen wird. Erst dann wurde klar, dass “Medúlla” ein Vocal-only-Album werden würde. Es war nicht so, dass ich es als Grundsatzentscheidung beschlossen hätte, es kam eher so langsam raus. Ich begann mit vielen Instrumenten zu arbeiten, aber als ich rund um Weihnachten mit dem Isländischen Nationalchor gearbeitet habe, blendete ich ein Instrument nach dem anderen aus, da ich so gelangweilt war von ihnen. Ich war gelangweilt wie ein Teenager. Das lag sicherlich mit an “The Vespertine”, an der Tour mit 17 Musikern. Wobei jetzt bestimmt alle denken, dass ich ein Yoko-Ono-Avantgarde-Album gemacht habe. Aber das wäre zu einfach gewesen, nur auf den Strangeness-Faktor zu setzen. Das wollte ich nicht. Ich wollte ein Album machen, bei dem jeder mitsingen kann. [lacht] Oder es zumindest versuchen kann. Das passt auch ganz gut zum Entstehungsprozess. Wenn ich in den letzten zwei Jahren betrunken in Bars war, hat mich die elektronische Musik immer genervt. Sie war überall. Also haben wir immer öfter die Musik ausgemacht und zusammen gesungen: einer den Beat, der andere die Bassline … Es war sehr lustig, betrunken alte Rave-Klassiker oder Techno-Tracks zu singen: White-Trash-Versionen von ihnen …

Das erklärt dann auch, warum Matmos nicht die große Rolle spielen. Da hatte man ja anderes erwarten können nach der Tour …
Ich wollte ja auch mit ihnen aufnehmen. Sie waren am Anfang mit mir im Studio. Das war so im September, Oktober. Genau genommen war es Drew von Matmos, dem als Erstem aufgefallen ist, dass es mich hin zu einem Vocal-only-Album zieht. Er sah mich an und sagte: “Björk, du wirst ein Vocal-only-Album machen. Das ist dir doch klar, oder?” Es war einfach so, dass ich an all den Noise-Effekten rumgedreht habe, aber mir nichts gefallen hat – außer den Vocals. Drew hat dann, da er einfach ein Sweetheart ist, im Netz angefangen, für mich nach Vocal-only-Alben zu recherchieren. Er gab mir zwei Compilations, auf denen nur Vocal-Tracks drauf waren. Er hat mich davon überzeugt, die Sache so konsequent wie nur möglich durchzuziehen. Es hat sich also eher intuitiv ergeben und war nicht konzeptionell geplant.

Du hast ja nicht nur überraschenderweise wieder mit Mark Bell zusammen produziert, sondern auch Neulinge in deinem System willkommen geheißen: Neben Mike Patton hat mich vor allem der Name Robert Wyatt in den Credits gefreut.
Ja, er ist toll. Er kam als Letzter dazu. Das war relativ spät, so im Mai. Mir ist zu diesem Zeitpunkt aufgefallen, dass in dem Puzzle noch etwas fehlt: Jemand, der Geschichten erzählt, der soulful ist. Ein Folksänger. Ich habe ihn also angerufen – und er hat erfreulicherweise sofort zugesagt. Drei Tage später saß ich schon mit meinem Laptop und einem Mikrofon bei ihm im Schlafzimmer. Wir haben nur einen Tag für alles gebraucht. Und uns danach betrunken. Er ist unglaublich. Ich bin sehr froh, dass ich ihn zu Hause besucht habe. Diese Umgebung, seine polnische Frau, all das hat sich stark auf die Musik ausgewirkt.

Du bist ja derzeit mit Matthew Barney liiert. Diskutiert ihr eigentlich gemeinsam über die jeweils aktuellen Projekte des anderen? Würdest du sagen, dass er deiner Arbeit eine neue Perspektive hinzugefügt hat?
Wir diskutieren schon über unsere Projekte, aber nicht wirklich viel. Wir sind beide eher schweigsame Künstlertypen, was den konkreten Entstehungsprozess angeht. Wenn man eine neue Idee hat, sollte man sie nicht rausposaunen – sonst ist sie weg. Sie muss erst in einem selbst reifen. Wir unterhalten uns weniger über das konkrete Werk, eher über den ganzen Apparat außen herum. Wir haben ja beide viele Mitarbeiter – das ist nicht immer ganz leicht für einen, da ja einige von diesen Mitarbeitern ihre eigenen Projekte für uns aufgeben bzw. zur Seite legen. Das ist eine große Sache von ihnen, eine sehr großzügige Geste.
Aber hauptsächlich sind Matthew und ich Boyfriend und Girlfriend. Wir sind jetzt viereinhalb Jahre zusammen. Der größte Einfluss davon auf unsere Arbeit ist, dass es eine glückliche Beziehung ist: Man ist so viel stärker, selbstsicherer, wenn man seit viereinhalb Jahren geliebt wird. Man kann dann mehr geben in seiner Arbeit.

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Collage: Sarah Szczesny

Handelt “Submarine” denn genau von diesen Leuten, die ihre eigenen Ambitionen für dich zurückstellen?
Nicht wirklich. Der Song handelt davon, wenn dein Körper von der Schwangerschaft vereinnahmt wird. Das Stillen, ein herrliches Gefühl, das ich dir nur empfehlen kann.

Das ist wohl nicht drin bei mir …
Ähm? Klar. Es ist das schönste Gefühl auf der ganzen Welt. Irgendwann braucht dich das Baby die ganzen 24 Stunden am Tag. Und plötzlich sind es nur noch 23 … Das geht schon im Bauch los: Das Baby braucht plötzlich eine Pause von dir. Das Stück habe ich an Ostern geschrieben, da war mein Baby ungefähr sechs Monat alt. Das Stück dokumentiert meine Suche nach dem richtigen Moment, um meine Erfahrungen mit dem Baby in Songs festzuhalten. Das Stück handelt nicht vom Universum des Babys, sondern von meinem. Mein Unterbewusstsein fühlte sich wie ein U-Boot. Es war tief unter mein Baby getaucht – und dann, als ich einen Babysitter für zwei Stunden am Tag hatte, kam es langsam wieder hoch. Ich begann langsam wieder zu arbeiten, im Nachbarzimmer. Die Natur programmiert einen während der Schwangerschaft ganz darauf, mit all seinen Emotionen für das Kind da zu sein. Aber wenn das Kind einen nicht mehr den ganzen Tag braucht, muss man sich selbst wieder erinnern an das andere, jeden Muskel wieder trainieren. Und zwar, ohne dabei nur an sich zu denken, das wäre gefährlich. Es geht darum, das richtige Maß zu finden. Davon handelt der Song.

Ist es dir sehr unangenehm, wenn du mehr von anderen bekommst, als du ihnen geben kannst?
Ich denke, ja. Ich kann mich sehr glücklich schätzen in meiner Position. Ich kenne sehr viele Leute, die auch Musik machen, die mindestens genauso talentiert sind wie ich, aber bei denen es nicht so gut hingehauen hat. Klar, ich habe sehr hart für meinen Erfolg gearbeitet, aber ich weiß auch, dass viele Leute mir helfen, mein Universum zu kreieren. Ich muss mich für sie verantwortlich fühlen. Es ist eine mütterliche Rolle, in der ich mich da sehe. Es ist doch so: Wenn man damit aufhört, den anderen etwas zurückzugeben, dann trocknet alles aus. Man muss einen Flow kreieren. Das ist meine Verantwortung. Macht das Sinn?

Ja. Und es sind schöne Schlussworte. Danke für das Gespräch.

 

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