Dienstag, 17.10.2017
Grace Jones - Revisited

Die Dorian Gray des Pop

Grace Jones und Alexander´s Festival Hall: Wange an Wange.

An was hat Grace Jones in ihrem aufregenden Leben nicht alles teilhaben dürfen? In den späten 70er Jahre fusionierte sie mit Sly & Robbie auf den Bahamas visionär Dub und Pop zu einem neuen aufregenden Sound. In den 80ern kämpfte sie zu den Klängen des Titelsongs von Duran Duran in “Im Angesicht des Todes” gegen James Bond – und zog wie alle vor und alle nach ihr den Kürzeren. In den 90ern wurde sie Zeugin, wie der österreichische Rapper Falco in der Dominikanischen Republik unter dem Einfluss diverser Substanzen den Tod fand (oder ist das nur im Biopic so gewesen?). Alexander Mayor traf Grace Jones 2008, um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu besprechen.

Herzlichen Glückwunsch zum Comeback!
Comeback? Das Wort “back” verbinde ich immer noch mit meinem Rücken!

Okay, wie fühlt es sich an, weiterzumachen?
Man könnte durch aus Rückkehr sagen. Es ist wie in Gloria Swansons Film “Sunset Boulevard”. Da sagt sie nämlich: “Ein Comeback gelingt einem so schwer … Es ist eine Rückkehr!” Es ist wie Urlaub. Comeback klingt hingegen wie Lazarus, der von den Toten aufersteht.

Das Album klingt ja auch so, als wärst du nie weg gewesen: diese düstere Symbiose aus Pop und Reggae, dazu noch der deutlich hörbare Einsatz von Synthesizern …
Das war auch von Anfang an mein Vorhaben. Als ich die Arbeiten zur Platte mit meinem Ko-Produzenten Ivor Guest erstmals aufnahm, wollte ich einfach nur den alten Zauber wieder aufleben lassen, arbeiten, wie ich es schon immer gewohnt war. Dazu kamen noch Gastmusiker wie Sly und Robbie, die Compass-Point-Musiker … Sie alle sind in verschiedenen Songs zu hören, aber nur auf einem einzigen zusammen (“Well Well Well”). Außerdem wollte ich den verstorbenen Alex Sadkin ehren. Brian Eno ist übrigens auch zu hören, er wollte zwar partout nicht produzieren, aber wir konnten ihn dazu bringen, ein paar interessante Sounds beizusteuern. Er wollte einfach nur ein bisschen Spaß haben und ein wenig jammen, aber er stand darüber hinaus netterweise noch mit Rat und Tat zur Seite. Wir haben ihn also tatsächlich manchmal angeklingelt, wenn es was gab.

 

 

Warum hast du so lange für eine neue Platte gebraucht?
Ach, ich war lange Zeit schlichtweg frustriert von allem … Ich wollte einfach was anderes machen und mich dem Filmgeschäft widmen. Musik wurde für mich mehr und mehr zu einer monotonen Sache, die bspw. mehr mit Samplen als mit dem eigentlichen Spielen zu tun hatte. Man steuert selbst fast nichts mehr bei, und am Ende klingt es einfach nur nach Konserve. Lärm, der auf Lärm getürmt ist. Das war der Augenblick, an dem ich die Tränen nicht mehr zurückhalten konnte und das Studio mit den Worten “Wenn das alles ist, dann will ich nicht mehr” verlassen habe.

Du wirkst auf der neuen Platte äußerst selbstreflektierend. Es geht unter anderem um deine Eltern und dich. Versuchst du, mit dir selbst in Einklang zu kommen?
Nein, überhaupt nicht. Ich weiß ganz genau, wer ich bin – es ist nur, dass meine Familie ziemlich religiös ist. Ich habe stets versucht, sie zu schützen – nämlich vor mir, der Sünderin und der Diabolischen. Auf meinem Album “Inside Story” habe ich sogar über meinen femininen Bruder gesungen, der deswegen sogar aus seiner Kirche ausgeschlossen wurde. Aber ja, man könnte sagen, dass ich auf dem Album nochmals etwas tiefer gegraben habe. Herausgekommen sind Stücke über Tod, Tränen, Kirche, Gut gegen Böse usw.

Grace Jones by Sarah Szczesny

Collage: Sarah Szczesny

Du bist aber keineswegs zahmer geworden, Deine Ecken und Kanten sind noch vorhanden und du erfreust dich bester Gesundheit. In den Stücken geht es um Naturgewalten, skrupellose Geschäftsmänner. Das Album könnte man glatt “Amerika im Jahre 2008″ nennen.
Es ist echt irre, oder??

Dir ist aber schon klar, dass sie dich bestimmt nicht wieder ins Land lassen, oder?
Ha! Jetzt, wo Sie es sagen: “Corporate Cannibal” wurde mit Mark von Eyck geschrieben und trifft meine Gefühle bezüglich dieser ganzen Misere. Als ich mich entschieden habe, mit Musik aufzuhören, war es größtenteils wegen der ganzen Industrie, den Labels, den Schlipsträgern – nenn es, wie du willst. Es war einfach Missbrauch auf monetärer und künstlerischer Ebene. Es gab niemanden in der ganzen Sache, der ein Gesicht oder einen Namen hatte.

Wurdest du ignoriert?
Nein, aber es ist doch alles nur ein Spiel innerhalb eines viel größeren Spiels. Wenn du nicht ganz oben bist, dann gibt es auch keine Antworten zu irgendwelchen Fragen. Um die Kunst an sich geht es dann nicht mehr, und man lebt einzig und alleine mit der ständigen Angst, nicht ganz oben mitzumischen. Angst ist aber kontraproduktiv, um Entscheidungen zu treffen, da die Verantwortlichen im schlimmsten Fall sonst ihre Jobs los sind. Diese Gedankengänge ließen mich nicht los und wurden zu einer regelrechten Obsession. Als ich dann Ivor und seinen Freund Mark von Eyck traf, redete ich über diese Frustration und davon, dass ich angefangen hatte, einen Song namens “Corporate Abuse” zu schreiben. Mark kam dann in dem Zusammenhang spontan auf das Wort “Cannibal”. Genial, oder? Am Ende essen sie sich gegenseitig auf, und das passiert doch gerade in dieser verfickten Welt. Eine große Waschmaschine im Schleudergang, aus der man nicht entkommen kann.

Was war letztendlich der ausschlaggebende Grund, wieder ins musikalische Rampenlicht zurückzukehren?
Das Treffen mit Ivor war dieser ausschlaggebende Grund: Er ermunterte und motivierte mich, doch gefälligst eine neue Platte zu machen. Wir hatten bei einer anderen Sache davor zusammengearbeitet, bei der ich Gesang beigesteuert hatte, eine sehr fantastische Sache. “Devil In My Life” war so ein Song, den ich da geschrieben habe, aber leider hat sich die Band getrennt , und es ist damals nichts daraus geworden.

Wann war das?
Das war vor ca. sechs Jahren! Aber davon gibt’s viel mehr. In der ganzen Zeit habe ich mich sehr gut mit Chris Blackwell verstanden. Er pflegt ja immer zu sagen, dass weniger manchmal mehr ist und ich dieses gelungene Material nicht verschwenden solle. Also halte ich es zurück.

In den späten 70ern hast du ja sehr schnell einen ikonenhaften Status erlangt. Meinst du, dass es in einer so relativ freizügigen und toleranten Ära, in der wir leben, überhaupt noch möglich ist, jemanden zu schocken oder zu provozieren?
Oh mein Gott, wir sollen in einer toleranten Ära leben? Das kann nicht Ihr Ernst sein!! Die heutige Zeit ist auf keinen Fall mit irgendwas vergleichbar. Man kann sich doch überhaupt nicht mehr frei bewegen, keine Freiheit, ein Leben unter Überwachungskameras, “Big Brother”-Zustände in einem angeblich demokratischen Staat … Es gibt keine Provokation, aber es steckt auch keinerlei Kunst hinter all diesen Prominenten, die man tagtäglich auf allen Medien sieht.

GraceJones3webneu

Collage: Sarah Szczesny

Aber als Popstar hast du die Leute aufgerüttelt. Glaubt du, dass man ein ähnliches Phänomen heutzutage reproduzieren kann? Spontan fallen mir nur Fischerspooner ein, die nicht nur eine Menge zum Tanzen bringen können, sondern auch ihre künstlerische Integrität bewahrt haben und den Leuten tatsächlich unter die Haut gehen.
Ich habe mich eigentlich nie per se als gute Sängerin gesehen, absolut nicht. Meine Stimme ist einzigartig, also fokussiere ich meine Bemühungen eben mehr auf eine gelungene Interpretation als auf eine gesangliche Höchstleistung. Glücklicherweise wurde ich aber immerhin mit einem Organ gesegnet, mit dem man durchaus arbeiten kann , also versuche ich, in einem gewissen Rahmen besser zu werden. Ich sehe mich im Grunde genommen eher als Schauspielerin! Es ist so, dass ich alle Musiker kenne, die ich selbst höre. Das vereinfacht die Zusammenarbeit mit Leuten wie Ivor ungemein. Er hat das Talent, meine Visionen zu hören und sie gemeinsam mit mir zu realisieren. Eine Kollaboration, die einfach funktioniert.

Wie habt ihr euch kennengelernt?
Er hatte diese Idee, dass ich die perfekte Sängerin für seine Band bin. Er sagte wörtlich: “An einem perfekten Tag weiß man: Grace Jones ist die Sängerin, die ich auf meiner Platte hören möchte.”

Hat er dir hinterhergestalkt?
Er machte daraus kein Geheimnis, er fand heraus, dass ich mit Philip Treacy, einem Hutdesigner, zusammengearbeitet habe. Ivor kannte ihn und sagte: “Hey, ich hab diesen einen Song hier und würde sie furchtbar gerne kennenlernen.” Ich glaube, Philip hat ihn daraufhin zum Essen eingeladen, aber explizit davon abgeraten, mit mir über Musik zu reden. Es ist nun mal so, dass ich recht häufig Angebote und Anfragen bekomme, die ich aber allesamt stets ablehne. Sogar, wenn es interessant klingt. Aber als ich in London war, hat er mich tatsächlich gefunden.

Hat er dich sozusagen umworben?
Ich glaube, dass ich ihm anfangs etwas Angst gemacht habe. Ich sagte ihm nämlich abermals, dass Musik keine Rolle für mich spielen würde, doch er ließ sich einfach nicht beirren. Philip hatte davor ja schon eindringlich versucht, ihm dieses Thema auszureden, aber es kam, wie es eben kam. Ich hörte mir dann doch den Track an und war begeistert. Kurze Zeit danach habe ich übrigens Amerika verlassen. Der Auslöser dafür war tatsächlich die Ernennung von George Bush Jr. zum Präsidenten. Ich sah etwas Schlimmes in ihm und beschloss, nach Italien zu ziehen, zu Freunden, die ich da habe. So einfach war das.

Du hast ja bei “Conan” mit Arnold “The Governator” Schwarzenegger zusammengearbeitet. Er scheint seinen Job relativ gut zu machen, oder?
Da stimm ich durchaus zu, aber die Sache mit Arnold ist, dass er sich stets mit intelligenten Leuten umgeben hat. Bush ist einfach wie ein verwöhntes Kind ohne Verstand, eine Puppe, die sich von ihren Fäden losgelöst hat und nun unberechenbar agiert.

Hast du Amerika nun endgültig den Rücken zugekehrt?
Nein, nicht ganz. Momentan fühle ich mich einfach woanders wohler. Du kannst die Angst da in der Luft förmlich riechen. Ich bin gegenüber vielen Dingen in meiner Umgebung unheimlich sensibel. Wenn der Blitz irgendwo einschlägt, spüre ich das förmlich! Nennt mich eine übernatürlich begabte Zigeunerin oder so was.

Reden wir über deine Filmkarriere. Du warst im Biopic über Falco zu sehen …
Ist es schon draußen? Ich hatte nur einen kleinen Teil darin und spielte die Frau, die ihn als letzte Person vor dem tödlichen Unfall gesehen hat.

Hast du ihn damals in den 80ern jemals getroffen?
Es ist schwer, das mit Bestimmtheit zu sagen … Ich treffe so viele Leute bei diversen Gelegenheiten. Allerdings war ich einige Male auf österreichischen Bällen, könnte gut sein, dass wir uns da irgendwann über den Weg gelaufen sind.

Im Gegensatz zu vielen Ihrer Kollegen hast du den ganz normalen Wahnsinn des gemeinen Popstars ja gezielt umschiffen können. Wie hast du das geschafft, ohne in die “Popstar richtet sich nach Erfolg mit Drogen/Alkohol zugrunde”-Spirale zu geraten?
Es hat viel mit Disziplin zu tun. Ich habe schlichtweg keine suchtgefährdete Persönlichkeit und kann dadurch konsumieren, ohne die Kontrolle zu verlieren. Ich bin schon immer so gewesen. Wenn es etwas gibt, was ich hasse, dann ist es das Gefühl, von irgendwas kontrolliert zu werden. Ich erinnere mich da an Zeiten, als jede Menge gutes Kokain auf dem Tablett unverblümt serviert wurde – da gab es keine Geheimniskrämerei, keine geheuchelte Flucht zur Toilette. Heutzutage zieht man sich gerne mal die doppelte Menge rein, nur damit man nicht vor der Toilette Schlange stehen muss!

Heutzutage scheint man nicht ganz so zivilisiert zu sein …
Nein, und das ist schrecklich! Aber Kokain war sowieso nie meine erste Wahl, was Drogen anging, da waren mir Beruhigungsmittel lieber. Ich laufe nämlich lieber gegen Wände, als Amok zu laufen. Aber egal, wie man es nimmt, man lässt sich einfach gehen. Jetzt hat die Pharmaindustrie allerdings sogar Kinder als neuen Kundenstamm für sich entdeckt und verteilt fröhlich zugelassene Medikamente, die extra für sie zugeschnitten sein sollen.

Stichwort Ritalin?
Ganz genau. Ich meine, wenn man erwachsen wird, kann man sich wenigstens aus freiem Willen entscheiden und sagen, dass man dieses oder jenes will. Diese Unternehmer, eben “Corporate Cannibals”, scheren sich doch einen Dreck darum, und die Werbung versucht dir zu vermitteln, dass du den Arzt gezielt nach Mitteln fragen sollst. Das ist echt “fucked up” und darüber hinaus ansteckend. Es ist Amerika, aber es ist auch ansteckend. Und beängstigend.

Ist Grace Jones glücklich?
Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht mal Jahr, Monat oder Tag. Das befreit mich von allem, auch von den Gedanken, ob ich mich glücklich fühle oder nicht.

Grace Jones 2 (Collage: Sarah Szczesny)

Collage: Sarah Szczesny

Unser Chefredakteur hat dich als “Dorian Gray des Pop” bezeichnet. Wie kommt es, dass du einfach … zeitlos aussiehst?
Das ist wirklich sehr interessant, weil ich schon immer daran gedacht habe, einen Film über Dorian Gray zu machen. Aber um die Frage zu beantworten: Ich ernähre mich gesund, und ich kümmere mich einfach nicht um die Zeit. Meines Erachtens verschwenden zu viele Leute zu viel Zeit auf solche Dinge.

Vielleicht könntest du einen Bestseller verfassen, einen Ratgeber, der “Living Forever With Grace Jones” heißen könnte!
Eine Menge davon hab ich meinen Genen zu verdanken, meine Eltern sind ja in der Hinsicht genauso. Und zusätzlich gebe ich mich nicht mehr irgendwelchen Exzessen hin. Ich probiere die Dinge ein Mal, dann hake ich sie ab. Abgesehen davon habe ich meine Exzesse zur genau richtigen Zeit gehabt, als die entsprechenden “Produkte” noch gut waren.

Also würdest du dich als Connaisseur bezeichnen?
Keineswegs, man könnte es als wissenschaftliche Neugier bezeichnen.

Es werden immer mal wieder Vergleiche zwischen Grace Jones und James Bond gezogen: Beide kommen immer wieder zurück, und stets erfinden sie sich neu. Hast du eigentlich noch Pläne bezüglich einer Filmkarriere?
Es gibt einen Film, an dem ich gerade arbeite. Leider haben sich die Arbeiten durch den Streik der Drehbuchschreiber etwas verzögert, aber ich will noch nicht allzu viel darüber verraten. Allerdings bin ich nach wie vor motiviert, Drehbücher zu schreiben und auch Regie zu führen. Ich habe in der Vergangenheit bspw. mit Chris Cunningham gearbeitet … Insgesamt ist Film somit immer noch ein großer Teil von dem, was ich vorhabe. Natürlich wird Musik immer die Schlüsselkomponente sein, aber angefangen habe ich ja damals im Schultheater. Ich möchte mich einfach immer wieder auf neuen Wegen selbst ausprobieren.

Was horst du gerade im Moment?
Meistens höre ich nichts, was ich mag. Künstler wie Marvin Gaye, Chaka Khan, James Brown begeistern mich nach wie vor, Amy Winehouse finde ich auch nicht schlecht. Ich mag ihre Stimme und halte sie für sehr begabt, aber ich glaube, dass sie zurzeit dringend einen guten Freund braucht …

Wenn du jetzt am Anfang deiner Karriere stehen würdest: Was würden du tun wollen?
Im Grunde habe ich genau das getan: In gewisser Weise sehe ich “Hurricane” als mein erstes Album. Das erste Mal, bei dem mir nicht gesagt wurde, was ich tun solle, und wo ich einzig und alleine nach meiner Vision gehandelt und alles darüber hinaus aus eigener Tasche finanziert habe. Ich hatte natürlich aber auch das große Glück, Ivor kennenzulernen. Es ist die eine Sache, etwas alleine zu bewerkstelligen und zu schaffen, aber eine gänzlich andere, es auch gelingen zu lassen. Ivor und ich haben das eben geschafft, ich konnte es hören und auch spüren. Gerade deswegen bin ich vielleicht im Moment so glücklich wie noch nie zuvor. Es war insgesamt sehr beängstigend, das Album zu schreiben und aufzunehmen, aber so gesehen ist das Endergebnis dann doch um einiges besser und gelungener als nur “gut”.

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