Donnerstag, 16.08.2018
JW1R15

Jede Woche ein Rant. Heute… Abtreibungsgegner

Die jt1r-Redaktion war vor kurzem bei einem Screening von diesem einen Abtreibungsfilm (“72 Wochen”) und der darauffolgenden Diskussionsrunde, die aber irgendwann ziemlich dumpf wurde. Natürlich wurden ein paar Argumente gegen späte Abtreibung vorgetragen aber diese ließen sich hauptsächlich auf den Punkt zusammenfassen: „hätte meine Mutter mich abgetrieben, wäre ich heute nicht hier“
Diese ganze Argumentation habe ich noch nie wirklich gerafft. Weil, wenn deine Mutter dich abgetrieben hätte, hättest du nie ein Bewusstsein gehabt und es hätte auch niemand bei linken Filmscreenings gewusst dass du heute nicht hier wärst, allen voran du.
Meine Mutter hatte auch einen Schwangerschaftsabbruch und trotzdem würde ich ihr niemals vorwerfen, mein „Geschwisterchen“ nicht bekommen zu haben. Die einzige Person, die es nämlich irgendwie heute noch betrifft, ob Schland noch einen Extrabewohner hat, ist: Mutter. Und deswegen ist das auch ihre scheiß Entscheidung.
Und auch wenn ich so lustige Transpi-Sprüche bei Demos immer hasse: “I can’t believe i still have to protest this shit.” Abtreibung war in den letzten Jahrzenten null Thema in der deutschen Politik. NULL. Während sich alle bis zum Erbrechen mit irgendwelchen Frühzeiterkennungen und „Designerbabies“ in Ethikräten auseinandersetzen, fristet die IMMER NOCH illegale Abtreibung ein Nischendasein, obwohl in dem ganzen Thema Abtreibung essentiell ist – denn sonst könnte man sich die Pränatale Diagnostik ja auch schenken.

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*get stabbed

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