Sonntag, 19.11.2017
Linus Volkmann

„Also seit ich selbst eine Tochter habe…“ Wenn Männer plötzlich Feminismus entdecken

Nicht falsch verstehen, jede Erkenntnis besitzt ihren Wert. Gerade wenn es sich bei den Betroffenen um Männer handelt, denen aufzugehen scheint, dass sogar Frauen ein gewisses Maß an Unversehrtheit oder gar Respekt zusteht.
Diese revolutionäre Erkenntnis scheint für viele Typen allerdings an strenge, persönliche Anforderungen geknüpft. In Diskussionen zu erkennen an dieser Einleitung: „Seit ich selbst eine Tochter habe, ist mir folgendes bewusst geworden blablabla [pathetische Emo-Scheiße] blablabla…“
Diese Haltung besitzt natürlich etwas rasend Egozentrisches. Dennoch findet sie sich im Wust der noch schlimmeren Meinungen im Netz gern mal abgefeiert: „Ach, er ist jetzt Daddy!“, „Am Wochenende geht er auch (ein)mal auf den Spielplatz mit der Kleinen.“
Ja, klar.
Allerdings entlarvt dieser vereinnahmende Blick auf die eigene Tochter doch eher das eigene, verkorkste Mann-Sein. Denn als Vater einer Tochter muss er in allen anderen Männern sich selbst sehen: Also den unemanzipierten Otto, mit eher genervter Haltung zum Thema Frauenrechte.

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